Kriterium 5: Angebot von Fairtrade Produkten in der Gemeinde

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Kriterium 5: Angebot von Fairtrade Produkten in der Gemeinde

Die Restaurants, Cafés, Bäckereien, Kaufläden, Supermärkte, Kleidungsgeschäfte, Blumenläden und alle weiteren Verkaufsstellen in der Gemeinde sind im Rahmen des Programmes „Fairtrade Gemeng“ auf die Thematik des fairen Handels sensibilisiert und infolgedessen motiviert, Produkte aus dem fairen Handel in ihr Sortiment aufzunehmen.

Die Lebensmittel-, Kleidungs- und Textilgeschäfte sowie gastronomische Einrichtungen sind über das „Fairtrade Gemeng“-Projekt informiert und dazu angehalten, ihren Kunden Produkte aus dem fairen Handel anzubieten. Jedes Jahr wird mindestens eine Horeca-Einrichtung und ein Geschäft sensibilisiert und aktiv mobilisiert, sich im „Fairtrade Gemeng“-Projekt zu engagieren.

Indem die Erweiterung des Angebotes an Produkten aus dem fairen Handel und die Praxis des verantwortungsbewussten Einkaufs innerhalb Ihrer Gemeinde bestärkt wird, leisten Sie einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDG), welche von den Vereinten Nationen aufgestellt wurden.

Wie bestätigt man das Erreichen des 5. Kriteriums?

  • Legen Sie in Ihrer Bewerbung als Fairtrade Gemeinde die Ergebnisse der Sensibilisierung von Horeca Einrichtungen und einem Geschäft Ihrer Wahl dar.
  • Geben Sie in Ihrer Bewerbung an, welche Lebensmittel-, Textil- und Kleidungsgeschäfte sowie gastronomische Einrichtungen im „Fairtrade Gemeng“- Programm teilnehmen, weil diese der Öffentlichkeit Produkte aus dem fairen Handel anbieten.

Praktische Ratschläge zum Erreichen des 5. Kriteriums

  • Wenn Sie gastronomischen Einrichtungen vorschlagen, sich der „Fairtrade Gemeng“-Kampagne anzuschließen, ist es hilfreich ihnen einen Überblick über das große Angebot an Produkten aus dem fairen Handel zu geben, welches sich ihnen bietet: Limonaden, Tees, Kaffees, Saft, Zucker, schokoladenhaltige Produkte, Kokosmilch, Nüsse, Chips, Reis, Quinoa sowie Tischdecken und Schürzen aus Fairtrade Baumwolle,… .
  • Fairtrade Produkte stellen einen großen Vorteil dar, jedoch besteht nicht die Notwendigkeit, sofort komplett auf Fairtrade umzusteigen. Motivieren Sie Caféteria- und Restaurantbetreiber, schrittweise mehr und mehr Produkte aus dem fairen Handel in ihr Sortiment aufzunehmen.
  • Informieren Sie die gastronomischen Einrichtungen über die Möglichkeit, eine Fairtrade Zone zu werden.
  • Ermutigen Sie Geschäfte und Horeca-Einrichtungen, welche sich im „Fairtrade Gemeng“ Projekt engagieren, Produkte aus dem fairen Handel gut sichtbar zu verkaufen, indem das Fairtrade Label gut erkenntlich ist oder extra „Fairtrade“ angegeben wird. Bieten Sie ihnen den Aufkleber mit der Aufschrift "Mir sinn eng Fairtrade Gemeng. Mir maache mat!", welcher bei Fairtrade Lëtzebuerg erhältlich ist, an.
  • Denken Sie daran, auch Kleidungs-, Textilien und Blumengeschäfte zu kontaktieren, um ihnen vorzuschlagen, Fairtrade Produkte in ihr Sortiment aufzunehmen.